Der 1. Mai läutet den Monat der Feiertage ein. Ob Tag der Arbeit, Pfingsten, Herren- oder Vatertag – meist freuen wir uns auf einen freien Tag und genießen idealerweise die Sonne und die Zeit mit Familie und Freunden. Aber was hat es mit dem 1. Mai eigentlich auf sich?
Vor mehr als einem Jahrhundert, nämlich 1890, etablierte sich der 1. Mai mit Massenprotesten und Massenstreiks international als Tag der Arbeit. Zentrale Forderungen waren damals der 8-Stunden-Tag, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Das Symbol, eine rote Nelke, wurde im Knopfloch getragen. Bis heute wird der Tag vor allem von Gewerkschaften noch als Protesttag genutzt.
Andere Traditionen wie das Aufstellen des Maibaums reichen noch viel weiter zurück. Im 17. Jahrhundert wurden bunt geschmückte Birken als Symbol des Frühlings und neu erwachten Lebens auf Markt- und Dorfplätzen errichtet.
Und noch viel älter ist der Brauch der Walpurgisnacht, bei der die Hexen in der Nacht vom 30. April zum 01. Mai los sind. Dabei hat Walpurga, die der Nacht ihren Namen gab, gar nichts mit Hexen zu tun. Sie war eine Nonne, die heilig gesprochen wurde.
Die Hexen dagegen stammen aus einem vorchristlichen Frühjahrsbrauch, bei dem mit nächtlichen Freudenfeuern der Winterdämon ausgetrieben wird.
Und welcher Tradition schließen Sie sich am Freitag an? In unserem Amtsbereich können Sie in den Mai tanzen oder beim Maibaum-Aufstellen dabei sein. Schauen Sie doch einfach in den Kalender der Orts.App, da werden Sie fündig.
KalenderWir wünschen einen schönen Feiertag!